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Hafenbeschreibungen Nord- und Ostsee (Yachthäfen und andere)

Agersö, Dänemark

(Stand Juni 2017)
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Agersö, Dänemark

Für Sparfüchse gleich vorweg: Jede vierte Übernachtung im Hafen ist frei. Auch ansonsten hat die kleine Insel einiges zu bieten.

Der Hafen ist gemütlich klein, der rechte Teil ist heimischen Booten, vorzugsweise Fischern, vorbehalten. Bezahlt werden am Automaten 155 Kronen pro Nacht.

Strom ist vorhanden, ordentliche Wasserschläuche sind ebenfalls im Vorrat. Die Bordfrau freut sich über Wasch- und Trockenmöglichkeiten für die natürlich schon wieder viel zu schmutzige Wäsche. Die für diesen Service aufgerufenen Preise sind moderat. Zum nahen Festland verkehrt regelmäßig eine Fähre, die am wenig entfernten Anleger festmacht.

Der kleine Ort ist heimelig gemütlich und wird von einer Windmühle auf der höchsten Erhebung der Insel dominiert. Im Dorf findet man neben einem kleinen Teich, einer historischen Backsteinkirche auch einen urigen Lebensmittelladen, der anmutet wie aus anderer Zeit. Individuell gestaltete, häufig geduckt dastehende Häuschen sind im ganzen Ort zu besichtigen.

Beeindruckt haben uns die Fahrräder, die im Hafen gratis zur freien Verfügung stehen. Mit ihnen läßt sich die kleine, landwirtschaftlich genutzte Insel bestens erkunden.

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Bäckviken, Ven, Schweden
(Stand Juli 2017)
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Bäckviken, Ven, Dänemark

Im Öresund liegt Ven, Ven ist winzig klein und hat trotzdem drei Häfen zu bieten. Unser liegt im Südosten und heißt Bäckviken.

Bäckviken ist eine Offenbahrung! Außer uns ein weiterer Segler und fünf vor sich hin dümpelnde Fischerboote. Sonst niemand - keiner. Mitten in der Saison. Unglaublich! Hin und wieder kommt die Fähre und erinnert daran, dass die Welt noch dreht.

Zum Liegegeld: Einhundert Schwedenkronnen werden verlangt, Sanitäranlagen und Strom sind selbstverständlich includiert.

Direkt am Hafen ein kleines Café und ein ebenso kleines Restaurant. Der gesamte Ort ist in wenigen Minuten erlaufen - nur wenige Häuser pressen sich in den vom Hafen aufsteigenden Hang.

Hier ist einfach der Hund verfroren - sehr angenehm, genauso wie der einzige Nachbar im Hafen.

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Bagenkop, Dänemark

(Stand Juni 2017)
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Bagenkop Dänemark

Ich sag es gleich: Für mich ist Bagenkop nix - ein moderner Retortenhafen in typisch dänischen Stil mit einer ordentlichen, aber nicht zu großen Zahl an Liegeplätzen. Aber jeder nach seinem Gusto. Mir hat es nicht so gefallen, der Bordfrau wohl. Und nur das ist wichtig.

Der Hafen macht einen aufgeräumten, aüßerst sauberen Eindruck. Es werden Grillhütten vorgehalten, es gibt Duschen und WC-Anlagen, Waschmaschinen und Trockner. Dafür bezahlt man am Automaten inklusive Strom und schwachem Wifi 180 Kronen pro Nacht, in Euro sind das exakt 24,31.

Der zugehörige Ort ist klein und nett mit seinen exakt 483 Einwohnern. Es gibt einen Krämerladen, einen Fischhändler und während der Saison findet man im Hafen einen Bäcker. Eine Bank sucht man vergebens, ein Geldautomat wird auch nicht vorgehalten. Zahlen kann man im Einkaufsladen mit Euros, das Rückgeld wird in Kronen ausgezahlt. Kreditkarten werden gern akzeptiert. Insofern gibt es kein Problem.

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Barhöft, Wasserwanderplatz

(Stand August 2018)
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Barhöft, Yachthafen

Freundliche, hilfsbereite Hafenmeister erfreuen den Reisenden. Wasser an der Kaimauer, Strom an den Stegen. Die alte Steganlage ist mit Mooringbojen ausgestattet, an den neuen, derzeit im Bau, wird es Schlengel geben. Sofern ich es denn richtig beobachtet habe. Die Stege sind sehr niedrig - es empfiehlt sich unbedingt eine Bugleiter. Vielleicht hat man aber auch das Glück, einen der zwei Längs­seits­liege­plätze zu erwischen oder darf an der Kaimauer liegen,

Es gibt Waschmaschinen und Trockner. Darüber hinaus eine Diesel- und Benzintankstelle. Neben den Yachten und kleinen Fischern liegen einige Berufsfahrzeuge im Hafen - hin und wieder auch der Ret­tungs­kreu­zer bei Versandung vom "Darßer Ort".

Idealer Absprunghafen für längeren Schlag nach Warnemünde. Die Anlage liegt sehr geschützt.

Einen Ort zum Hafen gibt es eigentlich nicht, lediglich ein paar Häuser, einen Kiosk für den kleinen Bedarf und ein Restaurant mit ordentlichem Essen und verhalten freundlichem Service und großzügiger Terrasse. Außerdem lohnt sich das Besteigen des in der Nähe gelegenen Aussichtsturms mit einer Höhe von 16,9 Metern. Er wurde bis zur Wende als militärischer Beobachtungsposten genutzt.

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Barth, Barther Bodden

(Stand August 2019)
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Barth, Marktplatz

Recht großer Hafen mit verschiedenen Liegemöglichkeiten, wir haben den Stadthafen gewählt, das sind mindestens die zwei Stege gegenüber der Hafeneinfahrt. Ein Foto des Hafens habe ich nun gerade nicht vorrätig, wohl aber eines des Marktplatztes, das ist ja vielleicht auch okay. Im Hintergrund liegt das Restaurant Eshramo, in dem man recht anständig isst und darüberhinaus auch ordentlich bewirtet wird.

Der Hafen ist in Teilen untief, auf die Betonnung ist zu achten. Die Stadt ist gemütlich und aufgeräumt, wie in vielen ostdeutschen Städten weist der Kern einen sehr gut sanierten historischen Kern auf. Das Liegegeld bringt man ins "Sur La Mer" in der Häuserzeile direkt vor den Stegen. Strom und Wasser ist ausreichend verfügbar.

Wir lagen hier vor unserem Absprung nach Westen bei nicht so prallem Wetter einige Tage und machten per Rad Ausflüge in die Umgebung.

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Borkum, Burkanahafen

(Stand August 2018)
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Burkanahafen, Borkum

Zugegeben, heute sieht es anders aus als auf dem Photo links. Inzwischen liegen an den drei ehe­ma­li­gen Ma­rine­brüc­ken Bohr­insel­ver­sor­ger und Pilot-Boote.

Trotzdem liebe ich den alten Burkanahafen nach wie vor. Nie käme ich auf die Idee, zu Bahlmann zu gehen, zumal dort vor der Einfahrt eine Barre liegt, die den Zugang zum Hafen schon bei mittleren Wasserständen verwehrt.

In Burkana liegt man heute an der linken der drei Brücken auf der Ostseite. Da dort auch ein Tankbinnenschiff sein Zuhause hat, ist der Platz sehr begrenzt, mehr als vier Yachten finden kaum Platz. Danach heißt es Päckchen bilden oder aber, ihr versucht euer Glück an der Westseite des Hafens im privaten Yachtverein. Hin und wieder wird man von der Hafenmeisterin auch auf die Westseite der mittleren Brücke verwiesen.

Die Hafenmeisterin ist unglaublich freundlich und hilfsbereit. Meist kommt sie gegen Abend auf einen Klönschnack und zum Kassieren vorbei. Wasser und Strom sind vorhanden, hin und wieder ist ein längeres Stromkabel von Vorteil. Ver­sor­gungs­mög­lich­keiten gibt es meines Wissens nur in der Stadt. Bis dahin sind es runde sechs Kilometer. Es fahren Busse! Die Haltestelle ist in unmittelbarer Brüc­ken­nä­he.

Zu den in zwei kleinen Containern untergebrachten Duschen und Toiletten geht man runde 200 Meter. Wenn man den Weg, oben an der Brücke angekommen rechts ab, dann bewältigt hat, wird man überrascht sein, wie wirklich sauber die Anlage ist. Ein kleiner Minuspunkt: Von niedrigen Booten aus ist es nicht ganz leicht auf den Anleger zu kommen.

Abhängig von Windrichtung und -stärke gibt es unter Umständen beachtlichen Schwell an den Brücken. Die Boote tanzen gern schon mal einen Meter auf und ab. In der Koje liegend ist das sehr gemütlich.Mich erinnert es an eine kräftig geschauckelte Babywiege. Manch anderer wird's nicht mögen.


UPDATE Juni 2020

Anders als in vorstehendem Bericht werden im Nordteil von Burkana coronabedingt keine Sportboote mehr angenommen. Dafür hat der WSVB (ansässig im Südwesten des Hafens den Nordteil der ganz linken, also südlichen Brücke für Gastlieger hinzubekommen. In der Regel findet man dort einen Platz, und sei es im Päckchen. Achtung: der südliche Bereich der Brücke ist normalerweise nicht freigegeben - er dient als Liegeplatz für Havaristen.

Zur genaueren Einschätzung öffne bitte den Google-Maps-Link oben.

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Brunsbüttel, binnen, Kanalseite

(Stand August 2018)
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Brunsbüttel

Netter kleiner Yachthafen direkt binnen an den NOK-Schleusen - eigentlich ein „Muss“ für jeden NOK-Reisenden. Man liegt längsseits oder ganz im Westen an einigen Heckbojen. Dort und an der Nordseite sind Stromanschlüsse vorhanden. Schnell er­reich­bar sind verschiedene Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und eine aus­reich­ende Anzahl Restaurants, das nächstgelegene ist das Torhaus, auch von Fußkranken in weniger als einer Minute erreichbar. Die Lie­ge­ge­büh­ren sind mit € 10,— für 12 Meter Schiff günstig.

Großes Plus: Die Kanalgebühren können beim Hafenmeister entrichtet werden, sowohl für die Ost- als auch für die Westpassage. Man spart auf diese Weise die lästige Automatenbedienerei in Holtenau (Stand August 2018).

Abends wird der Hafen in der Regel während der Saison sehr voll, Dreierpäckchen auf beiden Seiten sind keine Seltenheit, Hafenkino und vielfältige, häufig spannende soziale Kontakte sind inklusive und verhindern mitunter wegen allzu schweren Kopfes die Weiterreise am nächsten Morgen.

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Burgstaaken, Fehmarn

(Stand August 2017)
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Burgstaaken Yachthafen

Zwei Möglichkeiten gibt es: Zum einen den Yachthafen und zum zweiten den Gemeindehafen, in dem man meist auch einen Platz bekommen kann. Der wird in der Regel von wechselnden Hafenmeistern irgendwo an der Kade zugewiesen. Eng kann es werden, wenn ein größeres Binnenschiff erwartet wird. Die Männer sind freundlich und hilfsbereit. Nachteil hier: Manchmal kann es recht laut werden (Gebläse und Trecker). Diesel kann gebunkert werden, ein Yachtausrüster ist auch vor Ort.

Ruhiger ist es im Yachthafen, die Boxen sind manchmal eng. Am Hafeneingang findet man drei Längsseitsliegeplätze, gerne allerdings belegt. Der Hafenmeister ist freundlich leutselig und residiert in einem Blechkontainer vorn rechts auf dem Gelände. Die Stromanschlüsse sind schwach abgesichert, mahr als 4 Ampere werden es nicht sein. Wasser ist verfügbar.

Essen gehen kann man im "Goldenen Anker" oder auch im "Lotsenhus". In beiden Fällen ordentlich bis gut, der "Goldene Anker" ist ein wenig gemütlicher und hat vor allem die schöneren Außenplätze. Der Service ist in beiden Häusern recht anständig.

Burg, der Hauptort der Insel ist ein quirlieger Platz. An Touristen herrscht zu keiner Jahreszeit echter Mangel. Dorthin sind es zu Fuß, ich denke mal, so runde 30 Minuten in exakt immer einer Richtung. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch der Inselmetropole. Neben vielen Restaurants sind durchaus einige Einkaufsgeschäfte zu finden, natürlich auch für Lebensmittel.

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Cuxhafen, Segler Vereinigung und City Marina

(Stand Juni 2018)
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Cuxhaven, Kugelbake

Eine Stadt - zwei Häfen, die Marina der Segler-Vereinigung-Cuxhaven ist auf jeden Fall etwas für Eilige. Sie ist sehr gut anzulaufen, Achtung: ordentlicher Strom vor der Hafeneinfahrt. Im Hafen sortiert man sich nach Schiffslänge und sucht sich eine freie Box (grüne Schilder). Das alles ist selbsterklärend.

Festgemacht wird übrigens an Bügeln - die Leinen müssen durchgeführt werden. Meist gibt es hierbei Hilfe von Bootskollegen. Diese erwarten nicht völlig unberechtigt, dass auch ihnen im umgekehrten Fall geholfen wird! Der Hafen ist in gutem Zustand, Strom und Wasser an den Stegen, die Absicherung der Stromanschlüsse ist inzwischen mehr als ausreichend, früher lag sie mal bei zwei Ampere.

Die sanitären Einrichtungen können nur mit einer Karte betreten werden, Automat im Hafenmeistergebäude oder bei den Hafen­mei­ste­rinnen erwerben. Anwesenheitszeiten beachten.

In der Seglermesse wird man gut und meist freundlich bekocht, der Weg in die Stadt ist schaffbar. Es werden für Fußkranke auch Räder verliehen. Für die Kleinen gibt es einen Spielplatz. Außerdem verfügt die Seglervereinigung über einen großen gebührenpflichtigen Parkplatz und eine durchgehend betriebsbereite Automatentankstelle.

Die zweite, mir liebere Möglichkeit ist die City-Marina-Cuxhaven. Sie ist etwas teuerer und macht die Passage der Brücke über den Landwehrkanal notwendig. Sie öffnet halbstündlich nach Bedarf, wenn ich es richtig erinnere bis 23:00 Uhr (Rufname: Schleuse Cuxhaven, Kanal 69).

Die Marina ist gemütlich und ruhig, die sanitären Einrichtungen findet man deutlich am Hafenende, der Hafenmeister kommt rund um zu kassieren. Strom gibt es über eine Karte (ich find das doof). Direkt am Hafen liegt ein recht ordentliches Restaurant, die "Austernperle".

Zur Stadt sind es nur wenige Meter, der Ort ist touristisch sehr erschlossen und hat unterschiedlichstes zu bieten - auch viel Ver­gan­gen­heit.

Restauranttip: "Hus op'n Diek". Mehrfach gut gegessen dort - vor­zugs­wei­se Fischgerichte.

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Dievenow, Polen

(Stand Juli 2019)
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Dievenow, Dauerkirmes

Dievenow ist Kirmes, wahrscheinlich ganzjährig. Für eine Übernachtung geht es. Man muss ja nicht in den Ort laufen. Die Liegemöglichkeiten sind überschaubar. Der Yachthafen ist eigentlich immer voll, man suche sich dann einen Platz im Gewerbehafen. Die Versorgung ist dort minimal, für eine Nacht reicht es allemal.

Preise habe ich nicht erinnerlich, wird bezahlbar gewesen sein.

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Dragör, Marina, Dänemark

(Stand Juli 2017)
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Das einzig positive an der Marina ist der von der Bordfrau gemeldete übergroße Wäschetrockner. Besser als zuhause, hieß es. Der Marsch dorthin aber war nicht ohne.

Die Marina ist lieblos hingehauen, hässlich und zum Teil versandet. Das ganze kostet 170 Kronen für 12 Meter. Strom geht extra. Etwas nördlicher gibt es einen älteren Yachthafen, der wesentlich mehr Atmosphäre hat, bei unserer Ankunft aber überfüllt war. Dort besteht auch die Möglichkeit Diesel am Automaten zu bunkern.

Als Absprung für einen Kopenhagenbesuch allerdings ist Dragör perfekt. Es sind nur wenige Meilen bis dort und es unbedingt wichtig, die Stadt früh zu erreichen, wenn man einen zentralen Liegeplatz wünscht.

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Eckernförde, Stadthafen

(Stand Juni 2018)
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Nach ganz vielen Jahren mal wieder besucht den Ort - es hat sich viel verändert. Der Hafen hatte damals ein ganz anderes Gesicht und wurde komunal betrieben.

Der Stadthafen hat was man braucht, Wasser und Strom an den Stegen, ordentliche sanitäre Einrichtungen beim Ha­fen­mei­ster­ge­bäu­de.

Die Altstadt bietet enge Gassen und einen weitgehend erhaltenen historischen Marktplatz, zum Einkaufen ist es weit.

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Falkenberg, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Falkenberg, Schweden

Nach Falkenberg kann man reisen, um zum Beispiel eine schwedische SIM-Datenkarte zu kaufen. Hier wird man fündig und in den einschlägigen Geschäften vor Ort sehr kompetent und freundlich beraten. Im Vergleich mit unseren heimischen Preisen bekommt man die Dinger hier geschenkt. Außerdem empfiehlt sich der Hafen für einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Göteburg.

Der kleine Yachthafen liegt eine kurze halbe Meile rechterhand flussaufwärts an der Ätran. Er bietet alles was man braucht, viel mehr allerdings auch nicht. Die Hafenbediensteten sind freundlich und durchaus auch zum Scherzen aufgelegt. Das Liegegeld beträgt wie so häufig 300 Schwedenkronen (Schiffslänge 12 Meter). Nach meiner Erinnerung ist der Strom inklusive.

Zum Centrum ist es nicht ganz nah, eine Brücke ist zu überqueren. Mit den Bordrädern ist der Weg aber fix geschafft. Man findet alles was nötig ist, auch größere Supermärkte und etliche Einzelhänler mit verschiedensten Angeboten, unter anderem eben SIM-Karten. Beachtlich für einen Ort mit knapp 25.000 Einwohnern.

Ganz in der Nähe, südlich des Yachthafens, liegt ein ausgedehnter Sandstrand, der den Skipper un sien Fru zum Bade lädt.

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Flensburg, Stadthafen, Im-Jaich

(Stand August 2018)
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Flensburg Gosch

Ein tolles, ruhiges Revier - die Flenburger Förde. Hatten wir bislang noch nie gemacht. Jetzt bot sich die Gelegenheit. Und es hat sich gelohnt. Insbesondere auch die namensgebende Stadt am Ende der Förde.

Weil wir immer versuchen, so weit eben möglich in die Städte hereinzukommen, landeten wir im Stadthafen. Viel dichter wäre es auch nicht gegangen. Gegenüber am Westufer ist zwar noch ein Steg für klassische Yachten - nur, mit Baujahr 1976 zählen wir aus meiner Sicht bei weitem nicht in diese Kategorie. Also Stadthafen!

Die aus neun Stegen bestehende Anlage ist nicht ganz neu, wohl aber völlig ausreichend und in Ordnung. Alle Stege sind durch Tore gesichert, die sich mit der Hafenkarte öffnen lassen. Diese erhält der ankommende Segler und natürlich genauso der Motorbootfahrer beim freundlichen Hafenmeister, den man im Gebäude zwischen dem dritten und vierten Steg findet. Hier werden für den Reinlichkeitsfanatiker auch Waschmaschine und Trockner vorgehalten.

Wasser und Strom, beides auf den Stegen, werden ebenfalls über genannte Karte abgerechnet und somit ist das Liegen letztendlich kein Schnäppchen, aber noch im tolerabelen Bereich.

Der Blick vom Hafen auf die Altstadt ist überaus reizvoll, der Weg in die Stadt nicht allzuweit und führt an manchem modernen Gastronomiebetrieb entlang. Einkaufsmöglichkeiten im Ort gibt es selbstverständlich, sie bedingen allerdings einen Fußmarsch von runden 20 Minuten, die sich zum Glück, wegen der wirklich schönen Stadt, nicht langweilig gestalten.

Essen gehen läßt es sich häufig gut in Flensburg, "Hansens-Brauerei-Gaststätte" sollte allerdings nur aufsuchen, wer sich mit bayrisch anmutender Hauruckgastronomie anfreunden kann.

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Finkenwerder, Vereinshafen am Airbusgelände

(Stand Juli 2017)
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Direkt am Airbusgelände haben sich zwei kleine Vereine nie­der­ge­las­sen. Sie betreiben dort eine aus drei Stegen bestehende Anlage.

Man ist ausgesprochen nett, freundlich und hilfsbereit, das Liegegeld bringt man zum einige Meter entfernten Clubhaus im angrenzenden Industriegebiet. Dort findet man auch Dusche und WC.

Wer einkaufen muss, ist mit Finkenwerder schlecht beraten - der Weg ist weit. Wer nur übernachten möchte ist bestens aufgehoben.

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Glewitz, Strelasund

(Stand Juli 2018)
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Glewitz, Strelasund

Wer es ruhig haben möchte und auf Idylle keinen gesteigerten Wert legt, der geht nach Glewitz. Wir haben es ausprobiert - es war okay. Kleiner Hafen am Anleger der Fähre Glewitz - Stahlbrode.

Es ist hier völlig ruhig, nur hin und wieder ahnt man die Fähre, die aber nicht stört, solange man am Außensteg liegt. Man macht fest an Heckpfählen, es gibt am Ende des Stegs ein Sanitärgebäude, der Hafenmeister möchte gern angerufen werden, die Telefonnummer ist im Hinweiskasten vor dem Sanitärgebäude notiert. Er gibt dann den Code für das Sanitärgebäude raus. Das Liegegeld ist angemessen moderat.

Bis auf ein paar Ferienwohnungen ist hier sonst - nix. Das stimmt nicht ganz: 50 Meter entfernt vom Hafen hat es einen kleinen Strand und am Fähranleger ist ein Imbiss installiert. Zwei Kilometer entfernt an der L30 liegt das Örtchen Maltzien. Inwieweit es dort beisichtigungswürdige Objekte gibt, vermag ich nicht zu sagen. Aber immerhin - man ist auf Rügen.

Vorsicht: Ausgangs des Hafens liegt direkt linker Hand ein harter Sand auf etwa 1,70 Meter Wassertiefe! Unseren Aufenthalt in Glewitz hat dieser Sand um runde zwei Stunden verlängert.

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Glommen, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Knapp achthundert Einwohner, ein freundlicher Ort, ein freundlicher kleiner Hafen. Aber - im Sommer ist Kirmes. Und die findet am Hafen statt. Auch bei Regen. Wir waren da. Bei Kirmes im Regen.

Nicht abhalten lassen. Jede Kirmes hat ein Ende. Empfehlenswerter Etappenhafen

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Glückstadt, Außenhafen

(Stand August 2018)
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Glückstadt Binnenhafen

Bei stürmischen westlichen Winden kann das Festmachen zum Problem werden - ich liefe dann in Glückstadt nicht ein. Der Hafen ist überschaubar klein und hin und wieder sehr voll. Um Hochwasser herum kann man durch das Sperrwerk auch den Binnenhafen erreichen.

Die Steganlagen außen sind sehr ordentlich, Strom und Wasser finden sich an den Stegen, Duschmöglichkeiten sind vorhanden. Den Hafenmeister findet man hinter dem Sperrwerk.

Die Stadt ist norddeutsch interessant, direkt in Hafennähe gibt es einige Lokale. Schöner Marktplatz.

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Göteborg, Lilla Bommen, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Göteborg, Lilla Bommen, Schweden

Aus meiner Sicht ein "Muss" - sowohl der Hafen als auch die Stadt. Quirlig, modern und trotzdem in hohem Maße auch historisch. Hier, in der mit knapp einer Million Einwohnern zweitgrößten Stadt Schwedens, ist von Allem.

Über den Hafen wird erzählt, es sei praktisch unmöglich, einen Liegeplatz zu bekommen, es sei denn, man habe vorher reserviert. Zumindest bei uns war es anders. Ein Gespräch mit dem Hafenpersonal, nette junge und beflissene Leute sind das, brachte eine schnelle und unkomplizierte Lösung: Wir bekamen einen schönen Platz im nicht zu großen Hafen, mussten aber in Kauf nehmen, dass wir jemanden auf der Backe hatten. Keinerlei Problem, für die Kommunikation war das sehr förderlich. Unsere Nebenlieger waren freundliche Menschen, die die Region ausgesprochen gut kannten und uns so manchen Tipp bei Kaffee oder kühlen Getränken geben konnten.

Einige der wenigen Liegeplätze werden offensichtlich durch Agenturen im Internet reserviert und auch vergeben. Die Nutzung dieser Boxen für das normale Bootsvolk ist somit nicht möglich. Wir waren im Vorfeld auf einer solchen Internetseite - für den erfolgreichen Abschluß einer Reservierung waren wir zu alt.

Es hat ja aber auch so jejangen. Und ich glaube sogar, deutlich preiswerter. Wir haben für unser Bötle von zwölf Metern 494 Schwedenkronen pro Nacht geben dürfen, im Netz kursieren Preise von bis zu 800. Ob's stimmt?

Für das Geld ist man an einem unvergleichlichen Ort, über Strom und Wasser und Sanitäranlagen brauchen wir nicht zu sprechen - alles da in guter Qualität und inklusive. Schon die unmittelbare Umgebeung des Hafens ist aufregend, es startet regelmäßig die St. Erik, ein historischer Dampfer aus 1881 zu kleinen Rundfahrten, es gibt weitere Sightseeingboote, ein historischer Segler, die Barken Viking, liegt gleich nebenan, ein Yachausrüster ist vor Ort und neben dem Hafenmeisterkomplex befindet sich ein gut besuchtes Café mit reichlich Terrassenplätzen.

Direkt visavis blickt man auf das imposante Opernhaus der Stadt, gegenüber erhebt durchaus ansprechende Hochhausarchitektur, in unmittelbarer Nähe findet man eine riesige Shoppingmall, in der sich im Erdgeschoss das nach meiner Einschätzung einzig preiswerte Restaurant Schwedens befindet - ein Chinese, der durchaus schmackhaft auch außer Haus verkauft. Ein Geheimtipp - es lohnt sich!

Es ist alles spannend, die Stadt bietet grandiose Architektur, für einen Besuch sei unbedingt das ehemalige Arbeiterquartier Haga empfohlen.

Kurzum - es gibt soviel sehenwertes - es würde den Rahmen dieser Hafenbeschreibung sprengen. Darum: selbst herkommen und ausreichend Zeit mitbringen.

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Greifswald, Museumshafen am Ryck

(Stand August 2017)
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Greifswald, Museumshafen

In Wieck läuft man in die Ryck ein und folgt ihr, bis es nicht mehr weitergeht. Vorher ist Wartezeit an der Brücke in Wieck zu kalkulieren, sie öffnet grob zu jeder vollen Stunde. Genaueres siehe hier. Im Museumshafen angelangt, sucht man sich linker Hand ein Plätzchen. Meist wird der Hafenmeister behilflich sein. Wegen eingerammter Pfähle wird man unter Umständen eine gewisse Distanz zur Kade zu überwinden haben.

Das Hafenbüro befindet sich im historischen Pulverturm, Wasch- und Duschräume sind nebenan in einem Holzhaus untergebracht. Dort gibt es auch eine Waschmaschine, die gegen Bezahlung beim Hafenmeister genutzt werden darf. Liegegebühr ein Euro pro Meter, Strom ist schon dabei. Im Hafen ist einiges an historischer Schiffssubstanz zu besichtigen, die Qualität der Exponate ist sehr unterschiedlich.

Man liegt zentral, zentraler geht's nicht in Greifswald. In die Innenstadt sind es gute fünf Minuten, sofern man zügig unterwegs ist.

Die Stadt ist sehenswert, auf dem Weg in die Stadt sieht man zwangsläufig einiges an Plattenbauarchitektur. Teilweise, ich war verwundert, gar nicht so unhübsch anzusehen.

Wirklich sehenswert ist der Marktplatz mit freistehendem Rathaus aus dem 13. Jahrhundert in gotisch-barockem Stil und einigen hanseatischen Bürgerhäusern. Im Pommerschen Landesmuseum lassen sich unter anderem große Teile des Werks von Caspar David Friedrich besichtigen.

Beinahe vergessen: Direkt links vom Pulverturm befindet sich ein recht anständiges chinesisches Restaurant.

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Hamburg, City-Sportboothafen

(Stand August 2017)
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Hamburg, City Sportboot Hafen

Die Metropole schlechthin. Und man liegt quasi im Zentrum. Es ist laut. Es schaukelt unkalkulierbar. Und es ist wunderbar. Wir kommen immer wieder gern und nach Möglichkeit für mehrere Tage.

Die Begrüßung ist freundlich, der Hafenmeister steht meist schon bereit und nimmt die Leinen an. Besser kann es nicht laufen. Duschen und WC-Anlage sind in einem Container untergebracht, Wasser und Strom an den Stegen. Es ist für alles gesorgt - zur U-Bahn sind es eben zwei Minuten. Rundherum ist immer Trubel, landseitig auf der Promenade, hafenseitig kommen und gehen die Barkassen, Raddampfer und sonstigen Sightseeingschiffe. Im Hafen selbst liegt ein altes englisches Feuerschiff mit Restaurant und häufigen Jazzveranstaltungen. Zur Cap-San-Diego und zur Rickmer Rickmers läuft man nur einige Schritte, beide lohnten früher die Besichtigung unbedingt, heutzutage ist nach meinem Wissen nicht mehr ganz so viel frei zugänglich auf den Schiffen. Das ist sehr bedauerlich.

Zur "Kehr-Wieder-Spitze" blickend schaut man auf die zweifelhafte Architektur der Elbphilharmonie - viele werden das, was sich den Augen bietet, mögen. Ich tu's nicht.

In jede Richtung der Stadt ist es dank der U-Bahn nah, selbst einen Supermarkt findet man in der Nähe, die REWE residiert am Bauerknechtgraben. Unmittelbar dort anschließend liegt das Portugiesenviertel, hier fällt der Gast von einem Restaurant ins nächste. Es gibt einige gute Köche hier.

Mein Tip allerdings ist der Italiener in der Deichstraße, im Ristaurante Vincenzo werden wir immer nett aufgenommen und auf's angenehmste verköstigt.

Auf jeden Fall: Hafen und Stadt sind mehr als eine Reise wert.

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Harburg, binnen, Yachtclub Hansa

(Stand August 2018)
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Harburg, Yachtclub Hansa

Man muss nicht nach Harburg - aber man kann durchaus. Und es ist gar nicht so schlecht dort. Wenn man dann will, ist in jedem Fall die Kattwykbrücke zu passieren (Öffnungszeiten hier, UKW Kanal 13). Danach hat man zwei Möglichkeiten: Einschleusen in den Binnenhafen oder nicht. Die Schleuse arbeitet rund um die Uhr und hört ebenfalls auf 13 (Harburg Lock)

Wer nicht einschleusen will, läuft an der Schleuse vorbei und hat ein winziges Stück weiter auch auf der Steuerbordseite den kleinen Yachthafen einer Werft erreicht. Die Anlage ist alt und hat ihre Tücken - aber durchaus einen gewissen Reiz. Die Menschen dort sind sehr freundlich und ebenso hilfsbereit. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, ist alles da von Wasser über Strom bis hin zu Duschen.

Wir schleusen in den letzten Jahren immer ein, weil wir binnen etwas näher dran sind und gehen in den "Yachtclub Hansa", aus der Schleuse kommend ganz leicht rechter Hand.

Auch hier ist man sehr herzlich und hilfsbereit. Auch diese Anlage ist schon älter, hat aber viel Charme und bietet alles was man braucht, Wasser, Strom und sanitäre Anlagen sind im niedrigen Liegegeld inkludiert - nein Strom kostet, so glaube ich, einen kleinen Aufschlag. Alles hier ist sehr unproblematisch und kollegial.

Nur an eines muss man denken wenn das Gelände abends verlassen werden soll: an den Schlüssel für's Tor. Denn hin und wieder wird dieses abends abgeschlossen. Und dann wird die Rückkehr zum Schiff zum echten Problem. Also keinesfalls vergessen den Hafenmeister nach einem Schlüssel für's Tor zu fragen.

Zur Stadt ist es nicht weit. Runde zehn Minuten Fußweg sind zu kalkulieren. Und auch in Harburg gibt es einiges zu sehen. Auch hier gibt es einen ordentlichen Italiener - er sitzt in der Lämmertwiete, führt eine durchaus gute Küche und der Service ist deutlich mehr als Durchschnitt. Der Name sei auch verraten, es ist das "di candale".

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Heiligenhafen, Marina

(Stand August 2017)
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Heiligenhafen

Wat für ein Grusel - 1.000 Liegeplätze, ein Wald von Masten - alles klackert, alles klingelt. Für 19,50 Euro gibt es dieses sehr zweifelhafte Vergnügen, von dem ich gar nicht viel berichten will. Wir waren dort einbestellt - ein zweites Mal würden wir verzichten. Weiter vorn in der Lagune sah ich beim Einlaufen zwei kleinere Häfen. Dort versuchte ich bei einem nächsten Mal unterzukommen.

Der kleine Ort ist soweit in Ordnung. Ob es auch Einheimische gibt war nicht erkennbar. Wir blieben nur einen Tag. Es gibt eine Seebrücke, die 2013 eröffnet wurde. Heiligenhafen lebt ganz wesentlich vom Tourismus, das an sich ist ja nichts ehrenrühriges.

Der Marktplatz und die gesamte Altstadt sind sehenswert. Für die Versorgung finden sich einige Supermärkte - durchaus auch in Laufnähe. An Restaurants besteht keinerlei Mangel.

Ich hab mal recheriert: Einer der erwähnten beiden kleineren Häfen wird von der Seglervereinigung Heiligenhafen e.V. betrieben und ist recht gut besprochen - scheint also wirklich eine Alternative zu sein.

Diesel kann gebunkert werden.

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Helgoland, Südhafen

(Stand Juni 2004)
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Helgoland

Verdammt lang her, dass ich das letzte Mal auf Helgoland war. Darum eigentlich nur eine kleine Anekdote:

Wir langen im Südhafen an der Pontonreihe, die ausnahmsweise noch Platz bot. Einige Tage wollten wir uns aufhalten. Ein Mitreisender fragte beim Hafenmeister nach, ob er denn wohl für uns auch Strom hätte. Das sei gar kein Problem, anwortete der Mann, ganz oben an Land hätte er vier Steckdosen. Wenn davon noch eine frei sei, was er für höchst unwahrscheinlich hielte und wir dann noch ein Kabel von mindestens 50 Metern Länge dabei hätten, dürften wir uns gern einstecken - gar kein Problem.

Soviel dazu. Seit 2009 hat sich die Stromlage entspannt, ist allerdings immer noch kritisch, wenn der Hafen im Sommer brechend voll ist. Und damit meine ich, dass man trockenen Fußes von der einen zur anderen Seite laufen kann. Das ist nicht gerade selten der Fall.

Wasser bunkert man an der Westkaje am Tonnenhof via 50 Cent-Stücke fressendem Automaten. Das Duschen ist auf Helgoland für 4 Euro zu haben, hier also kann man sich Reinlichkeit was kosten lassen.

Es gibt noch eine Ausweichmöglichkeit - den Nordosthafen. Dort stellt der Wassersportclub Helgoland einige Gastliegeplätze zur Verfügung.

Die Insel selbst ist sehenswert, sollte mindestens einmal umlaufen werden. Das ist wirklich interessant, auch wegen der vielen unterwegs zu findenden Informationstafeln, die die Geschichte des Felsens verdeutlichen. Ein großer Teil der Bauwerke allerdings, hat für mich den morbiden Charm der Dachpappenarchitektur der sechziger und siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

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Helsingborg, Norra Hamnen, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Achtung: Von Süden kommend unübersichtlicher, schnelllaufender Fährverkehr von und nach Helsingör im Ansteuerungsbereich.

Norra Hamnen ist eine mittelgroße typische Marina mit Schlengeln und einigen Längsseitsliegeplätzen. Der eiserne Hafenmeister verlangt für 12 Meter Schiff pro Nacht 300 Schwedenkronen, das sind runde 30 Euro, einfach zu rechnen. Am Hafen direkt eine quirlige Promenade.

Mit rund 100.000 Einwohnenrn ist die Stadt die achtgrößte in Schweden. Mindestens ein Besuch der Altstadt und des Botanischen Gartens sei empfohlen. Fähren nach Helsingör verkehren beinahe minütlich.

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Hooksiel, Alter Hafen

(Stand Juli 2014)
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Hooksiel, Alter Hafen

Auch schon wieder eine Weile her - war aber schön. Recht nette Stadt, ganz süßer kleiner Hafen direkt am Restaurant Packhaus (em­pfeh­lends­wert). Weitere Restaurants in der kleinen, nett her­ge­rich­te­ten Stadt.

Den "Alten Hafen" läuft man durch das abgeschleuste Hoosieler Binnentief an, es ist also zu schleusen und zwar gebührenpflichtig. Schleusenzeiten und Preise hier. Im Außenhafen gibt es nur wenige Wartemöglichkeiten - man lege sich an einen Kutter, oder unbequemer an die Spundwand. Vor Ort findet man einen ambulanten Imbiss mit sehr ordentlichen Fisch- und Krabbenbrötchen.

Hooksiel tut alles für seine touristischen Gäste, es gibt einen künstlich angelegten Sandstrand, ein Meerwasserhallenbad und vorn am Binnentief eine Wasserskibahn, im Ort ist das ehemalige Rathaus mit Zwiebelturm erwähnenswert.

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Kamminke, Stettiner Haff

(Stand August 2018)
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Kamminke, Strandpavillion

Ich las den Namen "Kamminke" auf der Karte und wußte: Dahin musst du - unbedingt! Aus irgendeinem, vor Jahrzehnten gelesenen Buch erinnerte ich den Ortsnamen und hatte sofort positive, warme Erinnerungen. Außerdem liebe ich kleine und ein wenig rotte Häfen. Was wir vorfanden, war der Gipfel der Enttäuschung, so extrem waren durch Fantasie hervorgerufenes Kopfbild und Realität noch nie auseinander.

Der Hafen ist mit äußerster Vorsicht zu befahren! Er ist sehr untief und steinig mit Wassertiefen von teilweise nur 0,6 Metern und bietet kaum Liegeplätze. Gelegen werden kann an einer nordwestlichen und einer südwestlichen Kade. Es gibt weder Strom noch Wasser, wohl aber Waschmöglichkeiten in der auf der südlichen Mole liegenden Fischräucherei, die auch ein Restaurant betreibt.

Dort aßen wir nach einem trostlos ernüchternden Gang durch die Gemeinde. Wir fanden eine recht gut gefüllte Außengastronomie vor, die ein Grillbuffet mittlerer Qualität zu fairen Preisen anbot. Woher die überraschend vielen Gäste kamen, hat sich uns nicht erschlossen. Wegen das Essen untermalender Musikdarbietungen zogen wir uns recht schnell zurück, allerdings nicht ohne einen der den Strand säumenden Pavillons für die Nachwelt festzuhalten (siehe Foto).

Der unmittelbar an der Grenze zu Polen liegende Ort erhält in der Gesamtbetrachtung auf der Charmeskala einen Wert von exakt Null. Hier ist die Zeit nicht stehengeblieben, hier hat Zeit nie stattgefunden. Ich kann Kamminke nicht empfehlen.

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Kappeln, Gästehafen vor der Brücke

(Stand Juni 2018)
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Kappeln, Gästehafen vor der Brücke

Hier kommen wir gern, man liegt direkt vor einer langen Restaurantzeile, allerdings direkt an einer Straße mit zur Ferienzeit recht viel Lauf- und Fahrbetrieb.

Das Anlaufen der mit Heckpfählen versehenen Boxen ist nicht ganz ohne. Fast immer geht deftiger Strom. Mal in die eine Richtung, mal in die andere, aber garantiert quer zum Anlaufen. Die Stromrichtung ist mühelos beim langsamen Vorbeilaufen an den Pfählen abzulesen, die jeweilige Stärke kann man erahnen und mit diesen Daten das Manöver planen. Es gibt Momente ohne Strom, wie es dazu kommt und wann das ist, habe ich bislang nicht ergründen können.

Das Städtchen ist süß und unglaublich schnell erreicht. An den Restaurants läuft man, sich nach links wendend vorbei und nimmt die erste Straße rechts. Wenige Schritte den Berg hinauf und man ist im Zentrum. Linker Hand hat man gleich einen anständig sortierten Gemüseladen. Zu Discountern, wie zum Beispiel Aldi ist es ein recht ordentlicher Marsch.

Die Versorgung ist ansonsten gut, Brötchen gibt es direkt gegenüber in einem Café zwischen den Restaurants, Wasser und Strom sind direkt an der Kade, zum Sanitärgebäude läuft man wenige Meter, der Hafenmeister ist freundlich und kassiert für zwölf Meter Schiff € 18,-- (Stand 2017). Obwohl eine Tankstelle vorhanden, gibt es seit Jahren keinen Diesel.

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Klintholm, Yachthafen, Dänemark

(Stand Juli 2017)
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Klintholm, Yachthafen, Dänemark

Der Yachthafen ist ordentlich, eigentlich für einen Yachthafen sogar ansprechend angelegt. Kein moderner Bootsabstellplatz, sondern in mehrere kleine Becken unterteilt. Eine überschaubare Anzahl an Längsseits- und Boxenliegeplätzen werden vorgehalten. Etliche Ferienhäuser, die sich direkt anschließen, beleidigen das Auge nicht.

Der Ort ist klein, im Grunde handelt es sich bei ihm nur um eine relevante Straße, bietet einige Restaurants und sogar einen Mini­super­markt, der alles hat was man so braucht - sogar Gas wird bevorratet.

Diesel kann gebunkert werden, die Übernachtung ist für 170 Kronen (12 Meter Schffslänge) zu haben, der Strom ist schon inkludiert. Wie in Dänemark sehr üblich, gibt es natürlich Waschmaschinen.

Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt und ohne besondere Reize, wenige Meter entfernt zum Hafen findet sich ein kleiner baumumstandener Teich. Sandstrände gibt es links und rechts des Hafens, auf dem Gelände findet man auch einen Kinderspielplatz.

Achtung: Während der Saison kann es gegen Abend sehr voll werden, ein Päckchenplatz ist aber allemal im Vorrat.

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Kolberg, Polen

(Stand Juli 2019)
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Kolberg Yachthafen, Polen

Moderne Marina mit allen Annehmlichkeiten. Der Yachthafen "Marina Solna" verfügt über zwei Becken, das nördliche ist einheimischen Booten vorbehalten, in seltenen Fällen wird man nach dort verwiesen. Der Hafenmeister ist hinten links im Gästehafen zu finden. Die Leute hier sind freundlich und hilfsbereit. Natürlich gibt es Strom und Wasser an den Stegen. Es mangelt an nichts. Im Hafen findet man einen kleinen Yachtausrüster, ein Restaurant und natürlich auch Waschmaschinen. Alles vor den nördlichen Becken gelegen. Insgesamt ein perfekter Zwischenstop auf dem Weg nach Danzig.

Der Ort ist sehr tourischtisch orientiert. Lange Strände, sehr feinsandig, viele Bars und Restaurants an den Stränden. Wer Ruhe sucht, sollte über gutes Schuhwerk verfügen - oder besser noch, über ein Fahrrad.

Die Stadt ist interessant und gut besucht. Man findet von allem, Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés in Hülle und Fülle. Durchaus aber auch ordentliche Parkanlagen. Das ganze ein polnisches Urlaubsparadies mit allen Vor- und Nachteilen. Obwohl wir den Rummel nicht offensiv suchen haben wir uns wohlgefühlt.

Südlich des Hafens findet man sogar einen größeren Yachtausrüster mit umfangreichem Angebot. Nach einem Lidl- und Nettogeschäft muss auch nicht lange gesucht werden. Im Hafen besteht stundenweise die Möglichkeit Diesel zu bunkern. Nach Möglichkeit füllt man ihn, den Diesel, trotz der niedrigen Preise nicht in die Wassertanks, wie wir es erlebt haben. Die Leute hatten nach dem Tanken erheblich schlechtere Laune als vorher. Ich konnte das nachvollziehen.

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Kopenhagen, Christianshaven, Dänemark

(Stand Juli 2017)
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Kopenhagen, Cristianshaven, Dänemark

Ein Traum, diese Stadt. Und ein Hafen mittendrinn. Genau deshalb haben wir ihn ausgesucht, den Christianshaven. Alternativ könnte man noch in den Nyhaven oder in den Amaliehaven gehen. In beiden Fällen spart man sich eine Brücke und ist noch etwas dichter dran am Centrum dieser wunderschönen Stadt. Für uns sollte es der Christianshaven sein, etwas ruhiger und ganz nah am legendären Christania.

Eigentlich ist es kein Hafen sondern ein enger Kanal, in dem man liegt - wenn man dann früh genug ist, um einen der wenigen Liegeplätze zu ergattern. Meist werden die Leinen von einer reizenden älteren Hafenmeisterin entgegengenommen. Sie erklärt gern, dies ist da und jenes dort und bringt sogar später noch einen Stadtplan vorbei. Strom gibt es, nicht viel, aber es gibt ihn, zu den sanitären Gegebenheiten kann ich mich nicht auslassen, glaube allerdings, dass sie Mangelware sind. Für uns kein Problem, wir sind in dieser Hinsicht Selbstversorger mit ausreichend großem Schmutzwassertank. Wasser gibt es nicht, ebensoweig eine Müllentsorgung. Das Privileg, in diesem Hafen liegen zu dürfen, schlägt mit 150 Kronen pro Nacht zu Buche. Ein eher preiswertes Vergnügen!

Eine Bemerkung noch: im Kanal herrscht reger Verkehr von Sightseeingbooten. Uns störte er nicht. Ansonsten ist es eher ruhig.

Zur Stadt brauche ich mich nicht auszulassen - da weiß jeder was ihn erwartet - eine quirlige, aber dennoch gemütliche Metropole mit unglaublich vielen radfahrenden jungen Leuten. Es ist unendlich viel zu besichtigen, interessante Architektur, lauschige Parks und natürlich Christiania. Eine Hafen- und Kanalrundfahrt sollte unbedingt auf''s Programm gesetzt werden - lohnt sich wirklich. Aber Achtung: die aufgerufenen Preise sind bei nahezu gleicher Leistung sehr unterschiedlich. Hier vergleiche jeder selbst.

Eine riesig lange Restaurantzeile findet man parallel zum Nyhaven, Gerichte aus allen Erdteilen werden dort feilgeboten.

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Krummin, Krumminer Wiek

(Stand August 2017)
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Krummin Gartencafé

Ein nicht zu großer Naturhafen, dessen Stege und Heckpfähle deutlich aus DDR-Zeiten zu stammen scheinen. Ein ruhiger kleiner Ort mit wunderschönem Gartencafé. Die dort gereichten Torten und Küchlein sind von exellenter Qualität. Das Liegen ist in Krummin mit Duschen und Strom für 25,50 pro Nacht zu haben.

Im Hafenrestaurant isst man akzeptablen Durchschnitt - häufig werden Grillabende veranstalltet. Muss man mögen: Zum Beispiel Spareribs, Krautsalat, Graubrot und Tunke für das knochendurchzogene Fleisch.

Zur Besichtigung sei die gotische Klosterkirche empfohlen. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist somit deutlich älter als die meisten von uns werden werden.

Insgesamt ist es hier ruhig und heimelig, die Hafenmannschaft wird häufig als hochmotiviert gelobt, der Flecken selbst als Geheimtipp gehandelt. Ja, es ist schon schön hier. Also - nichts wie hin, für ein, zwei Tage.

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Kühlungsborn, Marina

(Stand Juli 2017)
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Kühlungsborn, Marina

Da hat man eine Marina in die Ostsee gekippt. Zwischen 2002 und 2004 wurde das erledigt und so vierhundert Liegeplätze bar jeglicher Detailverliebtheit aus dem Nichts geschaffen. Nein - ich finde das nicht schön.

Die Promenade vor dem Hafen ist übersät mit Händlern, die Waren feilbieten, die einfach nur in ganz seltenen Fällen gebraucht werden können. Vermutlich aber werden sie dennoch gekauft. Hinzu kommen Kneipen und Restaurants, die den Hafen abends redlich beschallen und zusätzlich durchaus anständige Preise aufrufen.

Jeder, der sein Liegegeld wegbringen möchte, vorhat zu duschen oder andere menschliche Bedürfnisse zu erledigen, wird dank virtuoser Planung der Anlage genötigt, zuerst einmal an all den aufwendig drapierten Auslagen in und vor den Geschäften vorbeizustreifen. Denn Hafenmeisterbüro, Sanitäranlagen und die Müllsammlung befinden sich in der hintersten linken Ecke des Hafenkomplexes.

Lauffaule wie ich werden auf diese Weise zur Bewegung gezwungen. Volksgesundheitlich betrachtet - gar nitt so schlecht.

Neutral formuliert bedeutet das oben gesagte: Eine moderne Marina, der Weg zum Hafenmeister kann, abhängig vom Liegeplatz, verdammt lang werden.

Der Ort selbst hat in Teilen Reiz, etliche Bauten der alten Bäderarchitektur wurden vorbildlich restauriert. Allerdings fiel neben fünfundzwanzig anderen, früher teils bedeutenden Bauwerken, das alte 1906 gebaute Kurhaus der Abrissbirne zum Opfer.

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Kullavik, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Kullavik, Schweden

Schon eine größere Marina hier in Kullavik. Der Umstand aber fällt in keiner Weise negativ auf. Ein toller Hafen mit sehr positiver Ausstrahlung von Ruhe und Gelassenheit. Unser Empfang im Hafen war mehr als herzlich. Die Anlage ist toppgepflegt, verfügt über schöne Sanitärräume und natürlich Wasser und Strom an den Stegen. Zu den Preisen kann ich mich nicht äußern, wir durften nicht bezahlen, wir waren eingeladen und haben uns rundum wohl gefühlt.

Am Ende der Hafenmole liegt ein netter kleiner Imbiss mit begrenztem Speisenangebot, in den Ort und damit auch zum Supermarkt ist es eine ordentliche Strecke. Den zu bewältigenden Weg würde ich nicht mehr als fußläufig bezeichnen. Ich aber bin nicht das Maß der Dinge. Mancher mag den Marsch als sportliche Herausforderung sehen.

Der schöne Hafen empfiehlt sich auf jeden Fall, nein eigentlich unbedingt als Zwischenstopp auf dem Weg weiter in den Norden.

Achtung: Während der Ansteuerung kommt es unvermittelt zu einer erheblichen Missweisung - hervorgerufen durch ein Unterwasserkabel.

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Laboe

(Stand Juni 2017)
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Laboe

Laboe bietet drei Häfen mit weit über 700 Liegeplätzen - man suche sich einen aus. Der urigste ist sicherlich der Gemeindehafen, allerdings häufig sehr voll. Nördlich der Häfen kann gebadet werden.

Der Ort ist überschaubar quirlig, aber nicht unangenehm. Eine Uferpromenade, übergehend in einen Uferweg werden vorgehalten. Die Strände sind kostenpflichtig.

Das Marineehrenmal (nördlich) lohnt einen Besuch, ebenso das Weltkrieg II U-Boot "U-995", beide Orte machen die Sinnlosigkeit von Kriegen fühl- und anfassbar. Besonders deshalb seien sie empfohlen.

Die Anfänge des Hafens gehen auf 1850 zurück. In den 1870er Jahren wurde der Hafen dann zum wichtigsten Umschlagsort der Region, Korn wurde von hier nach ganz Skandinavien exportiert. Am Ende des 2. Weltkrieges flüchteten viele Schiffe aus den deutschen Ostgebieten nach hier.

Was ich vergaß: Man bietet ordentliche sanitäre Anlagen in Laboe. Zusätzlich sind Waschmaschinen und Trockner vorhanden.

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Lubmin, Marina

(Stand August 2017)
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Lubmin

Lubmin trägt das Prädikat "Seebad". Zu Recht? Ich will die Frage nicht beantworten.

Die Marina ist eher ein Bootsabstellplatz dem wirklicher Charme fehlt. Im Hafen liegt die MS Vaterland, ein ehemaliges Fahrgastschiff und dient als Restaurantschiff und Hafenmeisterei. Der Kiefernwald hinter dem Hafen beherbergt einen recht ordentlichen Campingplatz, rechts des Hafens erwartet den Besucher ein schöner fast leerer Strand.

Man liegt in der Marina für 18 Euro pro Nacht. Der Strom ist damit schon abgegolten. Wer duschen möchte, erwirbt entsprechnede Duschmarken deren Preis mir nicht geläufig ist.

Zum kleinen Ort sind es runde 1,6 Kilometer, wenn man möchte, am Strand entlang in westlicher Richtung. In der Stadt findet man einige Villen in sogenannter Bäderarchitektur.

Das Kernkraftwerk mit seinen vier Blöcken wurde 1990 stillgelegt. Runde 1.000 Menschen sind seitdem mit dem Rückbau der Anlage befasst.

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Lübeck, The Newport gegenüber Schuppen 6

(Stand August 2018)
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Lübeck The New Port

Eigentlich ist der Anleger ja gar nicht so schlecht - wir haben uns nur tierisch geärgert, weil irgendein Vollpfosten bei der Planung dieser neuen Anlage nicht daran gedacht hat, dass vielleicht auch mal Fahrräder von Bord an Land expediert werden sollen.

Aber der Reihe nach: Bis vor etwa zwei Jahren gab es den schönen alten Anleger direkt an "Schuppen 6". Dieser wurde ersetzt durch die neue Anlage "The Newport", die vermutlich vom gleichnamigen Restaurant betrieben wird. Nun jedenfalls befindet sich der Anleger hereinkommend auf der rechten Seite der Trave und hat ein neues Sanitätgebäude erhalten, über das der Steg auch zu verlassen ist. Gemeinsam mit Rädern ist das für schon ältere Leute nicht ganz ohne.

Das Liegegeld bringt man ins Restaurant, Strom und Wasser sind vorhanden und, so glaube ich mich zu erinnern, inbegriffen. Man liegt wunderbar stadtnah, es sind nur knappe 300 Meter bis zum Holstentor, das alte Zentrum auf der Traveinsel ist nicht weiter entfernt und lohnt in jeder Hinsicht unbedingt den ausgedehnten Besuch.

Die Anreise von Travemünde kommend ist nautisch wenig problematisch, nur mit den Öffnungszeiten der "Eric-Warburg-Brücke muss man Rechnung halten. Sie sind hier zu finden. Die Brücke hat keinen Funkkanal, es ist in Nähe der Leitwerke zu warten. Dann geht das Ding zu den entsprechenden Uhrzeiten auch auf.

Die Stadt ist, das sei noch einmal betont, mit ihrer wunderschön wieder aufgebauten Architektur eine Augenweide, die sich kein Wasser­wan­dern­der entgehen lassen sollte. Ein Lebensmittelmarkt findet sich nicht zu weit entfernt am Ende der Beckergrube. An Restaurants besteht kein Mangel, stellvertretend für viele andere sei an dieser Stelle die "Schiffergesellschaft" genannt (urig luxuriös).

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Maasholm, Yachthafen

(Stand Juni 2018)
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Ganz in der Nähe der Schleimündung liegt der mit 450 Liegeplätzen für meine Begriffe recht große Yachthafen. Freie Liegeplätze sind wie so oft grün markiert. Strom, Wasser, Sanitär - alles ausreichend vor­han­den.

Der Ort ist klein, recht süss und hat ein paar ordentliche Lokale, recht gut isst man im "Störtebecker" mit gemütlichem Garten hinter dem Restaurant.

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Marstrand, Gästehafen, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Marstrand Yachthafen

Brrrr..., nicht mein Hafen, nicht mein Ort. Unendlich voll, laut und wuselig. Das ist nach meiner Einschätzung nahe am Ballermann des Nordens. Aber - viele mögen es hier. Das wird durch unendliche Gäste­men­gen eindruckvoll bewiesen!

Man hatte uns nicht abgeraten - im Gegenteil, alle benannten Marstrand als unbedingt zu bereisendes Ziel. Natürlich glaubten wir den begeisterten Berichten etlicher meist skandinavischer Menschen.

Im Gästehafen, einen anderen Liegeplatz fanden wir trotz intensiver Suche nicht, macht man mit "festen Heckleinen" fest. Eine sportliche und mitunter schmuddelige Veranstalltung, die insbesondere die kleine Crew fordert. Ansonsten läßt sich gegen den Hafen wenig sagen. Okay, wenn man sucht, stellt man fest, dass das Wifi nicht berauschend ist. Für uns ist das zum Glück nicht wichtig.

Neben dem Liegeplatz ist die Benutzung der sanitären Anlagen, der Waschmaschinen und Trockner ebenso wie der Strom mit der Zahlung von 400 Schwedenkronen pro Nacht abgegolten. Unser Liegeplatz, zugegeben kurz vor dem Stegende, war aufgrund des unablässigen Verkehrs unzählbarer Boote kabbeliger, als die Plätze im Hamburger City-Sportboothafen.

Der Gleichgewichtssinn wird hier auf's äußerte geschult - Kaffeetassen sollten keinesfalls zu wohlmeinend gefüllt werden.

Der Ort ist, die Menschen weggedacht, nett anzusehen, in Hafennähe besteht an gut besuchten Restaurats kein Mangel, auch beschränkte Einkaufsmöglichkeiten existieren. Die Festungsanlage "Carlstens Fästning" ist sehenswert. Sie weist einen unglaublich guten Erhaltungszustand auf und wurde um 1690 errichtet. Die Insel ist nahezu autofrei, das Umland ist typisch "schärig".

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Möltenort, Heikendorfer Yachtclub

(Stand Juni 2018)
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Häufig unser erster Hafen, wenn wir aus dem NOK kommen. Von den Schleusen aus ist es nur einmal spucken. Es werden zwei überschaubar große Becken vorgehalten, das linke ist das deutlich ältere und bietet weniger Liegeplätze. Hier liegen auch noch einige Fischer.

Der nur stundenweise anwesende Hafenmeister ist mehr als nett, freundlich und hilfsbereit, die sanitären Anlagen lassen nichts zu wünschen übrig.

Im älteren Hafenteil liegt ein Restaurantschiff mit anständiger Küche, Strom und Wasser an den Stegen. Möltenort kann empfohlen werden.

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Nakskow, Stadthafen, Dänemark

(Stand Juni 2017)
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Nakskow Markplatz, Dänemark

Der Hafen liegt am Ende des Nakskow-Fjords linker Hand und bietet auf runden einhundertfünfzig Metern sehr komode Längs­seits­liege­plätze. Es gibt mehrere sehr geräumige Sanitär­häus­chen, die wirklich toll ausgestattet sind. Strom- und Wasseranschlüsse sind ausreichend vorhanden - wohl etwas versteckt. Der Hafenmeister kommt rund und bespricht gern auch Tanktermine für Diesel an der ganz nah gelegenen Zapfsäule.

Am Ende des Hafens befindet sich eine tolle Frittenbude, die Pommesportionen sind gewaltig und schmackhaft.

Die mittelgroße Stadt (knapp 13.000 Einwohner) bietet alle Ver­sor­gungs­möglich­keiten in fußläufiger Entfernung. Mehrere große Su­per­märkte, einer davon nur zwei Minuten entfernt. Der Ort ist sehenswert, wenn auch kein Kleinod. Einige Leerstände bedrücken die örtlichen Einzelhändler.

Insgesamt ein lohnenswerter und trotz parallel verlaufender Straße ruhiger Hafen, ein wenig abseits binnen auf Lolland. Wir haben uns einige stürmische Regentage lang wohlgefühlt.

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Norderney, Sportboothafen GmbH

(Stand September 2019)
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Norderney Yachthafen

Gleich vorneweg: Im Hafenrestaurant gehen wir nicht mehr essen. Die Erfahrung liegt einige Jahre zurück, zugegeben, aber sie war nachhaltig. Winzige Portionen, die selbst bei Frau Cornelia Kopfschütteln hervorriefen, zu Preisen, die mir ob der dargebotenen Mengen, die Luft abschnürten bei einem Service der nur schwerlich zu unterbieten war. Da hat man es sich dauerhaft verscherzt.

Die Hafencrew hingegen ist freundlich kompetent, gibt gern auch einen Rat zu den besten Abfahrtszeiten nach Cuxhaven oder beispielsweise Juist etc. Während der Saison kann es sehr eng werden, eigentlich aber findet man immer ein Plätzchen. Die Preise: Naja. Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit ist immer geboten bei der Ansteuerung von See aus, egal ob via Schluchter oder Dovetief. Es ist unbedingt sauber im Tonnenstrich zu navigieren, bei größeren Windstärken sollte man die Passagen meiden, weil insbesondere für Ortsunkundige brandgefährlich.

Zum Ort mache sich jeder ein eigenes Bild. Der Weg dorthin ist nicht ohne. Er führt entweder am Strand längs oder entlang der Müllverwertungsanlage und dann via Hafenstraße.

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Öckerö, Fischereihafen, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Einer von wohl drei Häfen auf der kleinen Insel und sehr beliebt bei Wohnmobilisten. Strom muss man sich erkämpfen - wir waren unterlegen. Ansonsten alles soweit okay - eine Schäreninsel halt. Eine Bootswerkstatt und einige Pizzerien liegen in sehr erreichbarer Nähe.

Die Übernachtungskosten sind mit 210 Schwedenkronen günstig, man verbringt die Nacht gemeinsam mit knapp 13.000 Einheimischen und etlichen Touristen auf Booten und in Wohnmobilen.

Die nebenan, leicht südlich liegende Marina, gleicht eher einem Bootsparkplatz und kann dieserhalb von mir nicht empfohlen werden.

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Orth, Fehmarn

(Stand Juni 2018)
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Orth, Fehmarn

Orth hat Charme - Orth ist mir der liebste Hafen auf Fehmarn. Wir gehen immer ganz bis hinten durch und legen uns unter den Kran oder in die Nähe davon. Strom und Wasser sind im nicht zu hohen Liegegeld inkludiert. Waschmaschine und Trockner sind vor Ort. Der Hafenmeister ist zugänglich und freundlich, der Hafen bietet guten Schutz. Häufiger bilden sich in der Saison Päckchen, weil der Raum doch recht begrenzt ist.

Am Hafenende liegt ein schöner Imbiss (Kap Orth) mit recht vernünftigem Speisenangebot. Achtung: Nicht zu spät kommen, die Küche schließt früh. Die übrige Gastronomie im Ort - na ja, beim Griechen gibt es ordentlich was auf den Teller.

Recht sehenswert sind die alten Speicher am Hafen, ansonsten läuft man ein wenig durch die umliegenden Felder oder macht einen Ausflug nach Burg oder Lemkenhafen.

Orth bietet ganzen 60 Einwohnenrn ein Zuhause - es geht also eher gelassen zu im Ort Orth.

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Peenemünde, kleiner Vereinshafen

(Stand August 2017)
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Peenemünde Vereinshafen

Wer dann Peenemünde besuchen möchte, um wahrscheinlich das "Historisch-Technische-Museum", die ehe­ma­li­ge Hee­res­ver­suchs­an-stalt, zu besichtigen, verfalle bitte auf keinen Fall auf die Idee, an den zwei Schwimmstegen im Haupthafen festzumachen. Der Service dort ist mehr als eine Katastrophe. Man ist unhöflich bis hin zu frech. Es gibt keinen Wasseranschluss, die Stromversorgung ist mangelhaft, die gesamte Anlage befindet sich in mehr als zweifelhaftem Zustand.

Man lege sich in den kleinen Vereinshafen. Dort ist man nett und freundlich, das Liegegeld beträgt 16 Euro für 12 Meter. Ein Hauptspass ist es, Wasser zu bunkern in diesem netten Hafen. Fragt mal danach. Es wird gern und mit liebevoll betriebenem Aufwand geholfen.

Neben dem oben genannten Museum existieren einige weitere im Ort, sonst ist eher nix los. Vom Besuch der nach dem Segelschiff eines gewissen Herrn Kolumbus benannten Pizzeria direkt am Hafen sei an dieser Stelle energisch abgeraten. Die Küche dort ist nicht auf Höchstleistung getrimmt. Das Bier aber, das sei in Ordnung, hörte ich.

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Rendsburg, Regatta-Verein-Rendsburg

(Stand August 2018)
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Ein an sich empfehlenswerter Hafen auf der Reise durch den NOK. Gelegen wird überwiegend an Heckpfählen, bei starken westlichen Winden ist das Einlaufen in die Gästeboxen schwierig. Strom und Wasser an den Stegen. Liegegebühren sind moderat, € 12,— für 12 Meter Schiff zuzüglich € 2,— für Strom (Stand August 2018).

Wir kommen schon viele Jahre auf unseren Reisen zur Ostsee gern in den Hafen des „RVR“. Lebensmittelgeschäfte (Edeka, Aldi) sind in wenigen Minuten fußläufig erreichbar, kein anderer Hafen in Rendsburg bietet eine solche Nähe zum Centrum der Stadt mit weiteren angenehmen Einkaufsmöglichkeiten.

Die seit einigen Jahren tätige Hafenmeisterin ist schwierig, vorsichtig formuliert gewöhnungsbedürftig. Hierzu aber bilde sich jeder seine eigene Meinung. Das Essen im auf dem Hafengelände gelegenen „Riverside“ ist meist von ordentlicher bis guter Qualität bei sehr angemessenen Preisen. Vorsichtig sollte man sein, wenn man eine Vorspeise wünscht und diese vor dem eigentlichen Essen zu sich nehmen möchte. In einem solchen Fall ist es nach meiner Erfahrung ratsam, den Umstand, die Vorspeise vor dem eigentlichen Gericht zu sich nehmen zu wollen, explizit zu erwähnen. Im anderen Fall ist es schon passiert, dass Hauptgericht und Vorspeise gemeinsam serviert wurden. Die Rechtfertigungen für solches Tun waren zumindest in meinem Fall wenig hilfreich.

Stark verwundert hat mich im August 2018 der Preis von einer 3-kg-CampinGaz-Füllung von € 41,90 im Büro der Hafenmeisterin. Mir ist durchaus bekannt, dass es kaum möglich ist, teurer zu kochen als mit CampinGaz. Allgemein ist mit einem mittlerem Preis von € 28,— für 3 kg Gas zu rechnen, damit muss man leben, wenn der Gasbehälter zu klein für eine andere Flasche ist. Nie wieder aber werde ich leben mit einem wie im „RVR“ berechneten Preis.

Vergessen zu erwähnen habe ich, dass der Hafen über eine Dieseltankstelle verfügt, die allerdings nur zu bestimmten Zeiten besetzt ist. Diese gehen nach meiner Erfahrung einher mit den Anwesenheitszeiten der Hafenmeisterin.

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Rödvig, Dänemark

(Stand Juli 2017)
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Rödvig, Dänemark

Auch hier gibt es den automatischen Hafenmeister. Er teilt auf Befragen mit, das die Übernachtung für unsere 12 Metter mit 190 Kronen zu Buche schlägt. Zahlung bitte gern per Kreditkarte. Zur Freundlichkeit des Hafenpersonals deshalb keine Aussage.

Der nicht zu große Etappenhafen bietet zwei Becken, das linke mehr von Berufsschiffen und Fischern genutzt. In der Saison wird's leicht eng, die Leute kommen aber meist nur für eine Nacht.

In Hafennähe findet man einige Restaurants, in unserem Fall war die gebotene Qualität nicht ganz so. Das wird wird anderswo anders aussehen. Mindestens ein Fischgeschäft findet man vor Ort.

Die Umgebung wird von Ackerbau geprägt.

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Rostock, Stadthafen Ost

(Stand Juli 2018)
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Rostock, Stadthafen Ost

Man folge der Unterwarnow nahezu bis zu ihrem Ende. Genau dort liegt dann der "Stadthafen Ost" und damit ist man so gut wie mittendrinn im Zentrum der erfreulich aufwendig restaurierten Stadt.

An einem der vier Stege wird sich ein mit Wasser und Strom versorgter Liegeplatz finden. Das Liegegeld ist beim "Industrie- und Yachtservice Treulieb" abzugeben. Er residiert zwischen dem zweiten und dritten Steg und bietet gleichzeitig die Möglichkeit im recht umfangreichen Sortiment bootsrelevanter Artikel zu stöbern.

Fußfaule essen gut im nur wenige Meter entfernt liegenden "Borwin". Der Service ist untadelig, Garten und Terrasse sind gemütlich. In der Stadt gibt es unendliche weitere Möglichkeiten jedweder Kategorie und Qualität.

Zu besichtigen sind unter anderem drei mittelalterliche Stadttore, herrliche Bürgerhäuser, die barocke Fassade des an sich gotischen Rathauses und vieles mehr. Ein Besuch der Kröpeliner Straße und des Universitätsplatzes sei empfohlen.

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Sandvig, Styrsö, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Netter Hafen, klein, sehr geschützt, nette Leute - sonst nix besonderes zu berichten. Liegegeld 300 Schwedenkronen per Automatenzahlung. Strom, Wasser, Sanitäranlagen und ein überdachter Grillplatz werden vorgehalten.

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Sassnitz, Rügen

(Stand Juli 2018)
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Sassnitz Rügen

Recht großer, geschäftiger Hafen mit zwei Schwimmstegen für Sportboote (90 Plätze) und zusätzlichen Liegeplätzen an der 1.450 Meter langen Mole (etwa 80) gegenüber. Der Hafenmeister befindet sich in Haus F (1. Etage) und ist zwischen 8 und 9 Uhr am Vormittag und zwischen 18 und 20 Nachmittags erreichbar. Die Liegegebühren sind an den Pfählen der Schwimmstege angeschlagen und werden für die Boxgröße berechnet. Duschen und WC befinden sich unten im Hafenmeistergebäude und können nur mit Code genutzt werden. Wasser und Strom an den Liegeplätzen. Diesel gibt es stundenweise von einem Tankboot.

Umfangreiches Restaurantangebot direkt am Hafen und auch oben im eigentlichen Ort, der zu Fuß über eine langgedehnte, interessant konstruierte Brücke oder Treppen erreichbar ist. Der Treppenaufstieg bietet sich an wenn Interesse an der Besichtigung vielfältiger Bäderarchitektur besteht. Die Stadt hat gute 10.000 Einwohner. Im südlichen Ortsteil Mukran liegt der Fährhafen, der noch zu DDR-Zeiten gebaut und damals überwiegend von der Armee der UDSSR genutzt wurde. Das gesamte Areal war bis in die frühen 90er Jahre Sperrgebiet.

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Schleswig, Gemeindehafen

(Stand Juni 2017)
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Schleswig, Gemeindehafen

Schleswig besticht nicht ausschließlich durch die unglaublich vielen Schuhgeschäfte, die in der Stadt um Kundschaft werben, nein es hat durchaus weitere Attraktionen zu bieten.

Zunächst sei das Eis genannt, dass vorn im Hafenkiosk ausgegeben wird. Es ist von vorzüglicher Qualität und allein schon eine Reise wert. Außerdem reizt die Fahrt durch die wunderschöne Schlei zu einem Besuch des Ortes.

Zusätzlich ist der Hafen angenehm angelegt und nicht zu groß. Man fühlt sich wohl, zahlt für ein Schiff von 12 Metern Länge € 22,-- und hat den Strom gleich mitgekauft. Nicht zu teuer, nicht zu billig wie ich finde.

Denn: die Stadt hat einiges zu bieten. Da ist ein hervorragend sanierter Stadtkern, da ist der um das Jahr 1000 herum entstandene Ortsteil Holm mit einer Ansammlung liebevoll restaurierter Fischerhäuschen, da ist das sehenswerte Schloss Gottorf nicht weit und schließlich gibt es ganz in der Nähe die dänische Wikingersiedlung Haitabu. Um nur einiges an Sehenswertem zu nennen.

Ein Besuch, wenn auch nicht unbedingt aus seglerischen Gründen, lohnt sich allemal. Ach, übrigens - von Kappeln aus sind es runde 18 Meilen. Die Öffnungszeiten der Lindaunisbrücke sind zu beachten! Und der Umstand, ob sie dreht oder wieder mal defekt ist.

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Seedorf, Rügen

(Stand August 2018)
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Seedorf Yachthafen, Rügen

Recht idyllisch gelegener Hafen in der Verbindung vom Greufswalder Bodden zum Neuensiener See, Lanckener Bek genannt. Man liegt am Kai beziehungsweise einer längeren Steganlage mit Heckpfählen. Es ist ein eher ruhiges Fleckchen. Wir blieben nur eine Nacht, insofern gibt es wenig zu berichten. Essen waren wir im "Haus am Neuensiener See" auf halbem Weg nach Neuensien. Es war Durchschnitt aber freundlich.

Mit dem Restaurant unmittelbar am Hafen, vermutlich heißt es "Zum Anleger" war irgendetwas, was genau, weiß ich nicht mehr zu sagen. Wir fühlten uns nicht wirklich willkommen.

Duschen, WC und Waschmaschine findet man gegenüber der Bushaltestelle, Strom und Wasser an den Stegen. Achtung: Es herrschen hin und wieder wechselnde Strömungen in der Lanckener Bek und somit auch an den Liegeplätzen.

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Stagnieß, Ückeritz, Achterwasser

(Stand August 2017)
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Stagnieß Achterwasser

Stagnieß ist eine Perle, winzig klein, idyllisch im Wald gelegen. Man kommt herein durch den Hafenkanal, der ist runde 500 Meter lang. Am Ende liegt dann zuerst das kleine Hafenbecken für Festlieger, gefolgt vom sogenannten Wasserwanderplatz mit knapp 30 Liegeplätzen. Eigentlich ist immer etwas frei. Insofern keine Angst.

Die Hafenmeisterin kommt gegen Abend in ihr Büro, ist sehr freundlich und erklärt in der Regel wortreich. Im gleichen Gebäude befinden sich auch die sanitären Anlagen. Waschmaschine und Trockner werden vorgehalten. Strom und Wasser an den Liegeplätzen.

Direkt am Hafen liegt ein kleiner, sehr netter Campingplatz unter den Bäumen. Unbedingt muss man sich das Vergnügen gönnen, im angegliederten Imbiss "Hafenblick" zu essen. Die Küche ist nicht topp, die Sauberkeit läßt in kleinen Details zu wünschen übrig und der Service ist sicher nicht ganz so wie im Adlon. Trotzdem ein un­ver­gleich­liches Erlebnis mit Blick auf den ruhig im Wald liegenden Hafen.

Der nächste Ort ist Ückeritz. Dort bestehen Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten, wie zum Beispiel ein oder zwei Supermärkte. Auch Res­tau­rants findet man. Der Weg nach Ückeritz beträgt 1,2 Kilometer, in der Regel verkehrt ein Bus, den man mit Entrichten des Liegegeldes mitbezahlt hat. Das gleiche gilt für die Fahrt zum wirklich schönen Strand.

Auch wichtig: Es gibt einen tollen Radweg zu den Seebrücken von Heringsdorf und Ahlbeck. Er führt weiter bis nach Swinemünde und ist gemütlich zu befahren. Unterwegs lauern hunderte von Ras­tmög­lich­kei­ten in Form von Cafés und Restaurants.

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Stahlbrode, Strelasund

(Stand August 2018)
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Im linken, dem südlichen Becken des Hafens befindet sich ein Wasserwanderplatz mit knapp 20 Liegeplätzen. Es werden Dusche, Waschmaschine und WC bevorratet.Sein Liegegeld gibt man im nahegelgenen Kiosk "Molenstube" ab und wird dort auch gern mit Bratwurst, Pommes und Co. verpflegt. Wir verbrachten eine unaufgeregte Nacht an diesem Ort, über den ich ansonsten nichts zu berichten weiß.

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Stettin, Oder, Polen

(Stand Juli 2018)
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Stettin, Polen

Stettin ist unbedingt eine Reise wert! Im Hintergrund des Fotos ist der nach meiner Kenntnis einzige wirklich zentrumsnahe Yachthafen, die "North East Marina" ahnbar. Der Hafen hält etwa 25 Gastliegeplätze vor, er ist insgesamt überschaubar, bietet aber deutlich alles was man braucht. Strom und Wasser sind über eine aufladbare Chipkarte verfügbar (find ich doof), das Personal ist hilfsbereit und spricht häufig besser englisch als ich.

Für den Aufenthalt lohnt es einige Tage einzuplanen, es gibt in der mit gut 400.000 Einwohnern großen Stadt unendlich viel zu sehen. Der Weg ins Zentrum mutet erst einmal beschwerlich an, ist aber zu bewältigen. Man wendet sich vom Hafen aus Richtung erster sichtbarer Brücke, erklimmt diese über verschiedene Treppen und erreicht nach kurzer Zeit ein wenig außer Atem das andere Ufer. Nun hat man alle Möglichkeiten über die man sich bitte selbst schlau macht. Basisinformationen erhält man in der Regel gemeinsam mit einem Stadtplan, der Vorschläge für Besichtigungstouren enthält, beim Hafenmeister.

Man isst beinahe überall gut zu sehr moderaten Preisen. Die Altstadt und Teile der Neustadt sollten unbedingt erlaufen werden. Wir haben uns sehr wohl gefühlt, vieles gesehen und einiges gelernt.

Tipp: Simkarten mit gigantischem Datenvolumen können an fast jedem Kiosk für ganz kleines Geld erworben werden, zum Freischalten muß man sich dann allerdings auf einem Portamt legitinieren.

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Stralsund

(Stand Juli 2017)
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Stralsund Querkanal

In die Marina der Stadt, nördlich im Hafen gelegen, werden wir nie wieder einen Fuß setzen und ebensowenig werden wir dort jemals wieder ein Schiff festmachen. Das sei schon mal geklärt

Der Empfang dort war vor einigen Jahren derart unterirdisch, unfreundlich und abweisend, dass wir sofort von unserem Vorhaben, für einige Tage zu buchen, abließen. Zudem rief man für die Benutzung der Waschmaschine einen Preis auf, der uns vermuten ließ, wir sollten das Gerät käuflich erwerben. Unsere erstaunte Nachfrage daraufhin, wurde vollständig humorfrei aufgenommen.

Seitdem liegen wir gern, sehr günstig und unglaublich stadtnah im Querkanal. Der Eingang dazu findet sich leicht: Der Querkanal mündet direkt an der gut sichtbaren Bunkerstation. Allerdings ist der Zugang durch eine Brücke versperrt, die nur einige Male am Tag öffnet. Die Öffnungszeiten gibt es hier. Allerdings sei gewarnt: Es gibt dort nur ganz wenige Liegeplätze. Alternativ kann man weiter durchlaufen in den "Langenkanal", dort ist immer etwas frei, oder sich draußen nach Rücksprache mit dem Hafenamt, nette Leute da, an einen Stadtkai legen.

Die Stadt mit ihren 60.000 Einwohnern ist ein Juwel. Man muss sie kennenlernen und erlaufen. Der gesamte Stadtkern besteht aus unglaublich gut sanierter historischer Bausubstanz. Kirchen, Plätze, alte Kaufmannshäuser, Restaurants und Kneipen in Hülle und Fülle. Eine Augenweide.

500 der 800 denkmalgeschützten Bauten Stralsunds sind in der Altstadt zu finden. Sehnswert ist auch die Ausstellung im Ozeaneum im Hafen, das Gebäude selbst halte ich für völlig fehl am Platz.

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Swinemünde, Polen

(Stand Juli 2019)
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Für mich kein Wohlfühlhafen. Das Areal ist 300 Liegeplätze groß, wieviele davon Gastliegeplätze sind, weiß ich nicht. Der Bezahlprozess im Hafenmeistergebäude, ganz hinten links im Hafen liegend, gestaltet sich meist extrem schleppend, es müssen unendlich vile Eintragungen in wahrscheinlich verschiedensten Dateien gemacht werden. Pro Schiff kann man in Ruhe knappe 10 Minuten kalkulieren. Warum das so ist könnte sicher der Hafenmeister erklären - aber, er spricht kein englisch und ich nicht polnisch. Außer ein paar Fetzen, die allerdings in keinem Fall ein Gespräch zulassen.

Es gibt hinten im Hafen einen Selbstbedienungsimbiss mit kleinem genießbaren Speisenangebot. Die Preise sind, wie überall in Polen, sehr moderat.

Es gibt noch einen zweiten kleinen Hafen, den wir demnächst ausprobieren werden. Den Google-Link gebe ich hiermit schon mal vertraulich weiter: Bitteschön

Die Stadt ist trubelig.

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Torekov, Schweden

(Stand Juli 2017)
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Torekov, Fischereihafen, Schweden

Der Yachthafen ist nach meiner Kenntnis im wesentlichen einheimnischen Booten vorbehalten. Im Fischereihafen findet man meist ein Plätzchen, der Hafenmeister ist gern behilflich. Die ganze Anlage ist überschaubar heimelig. Aus dem Schiff fallend landet man direkt in einigen Restaurants. Abends wird durchaus auch gut anhörbare Live-Musik geboten. Dafür und für den Liegeplatz bezahlt man 300 Schwedenkronen wenn das Schiff dann nicht länger als zwölf Meter ist.

Der Ort ist klein und schnell durchwandert, bietet aber alles was man so braucht. bis auf schwedische Datensimkarten. Die werden hier nicht bevorratet. Man verweist höflich auf eine größere Stadt. Da sollte so etwas zu haben sein.

Zum Schluss: Ich mag den Hafen. Er hat ursprüngliches. Das hab ich gern. Und, eine Bunkerstation wird vorgehalten. Für den, der's wissen möchte.

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Travemünde, Fischereihafen

(Stand August 2018)
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Travemünde, Fischereihafen außen

Auf mich macht der Ort immer einen etwas verstaubten Eindruck, so, als sei der Lack schon brüchig. Dennoch kommen wir hin und wieder gerne längs und liegen dann im Fischereihafen.

Zum Hafenmeister ist es ein Stück zu laufen - immer den Steg entlang und dann ein bisschen rechts zu zwei übereinandergetürmten Containern. Dort gibt man nicht zu viel Liegegeld ab und kann sich bei Bedarf auch waschen. Das Büro ist nur zeitweise besetzt. Strom gibt es inzwischen aus Münzsäulen - früher musste die Hafenmeistrin kommen und den jeweiligen Stromkasten aufschließen. Wasser ist vorhanden.

Der Hafen und die Anlagen sind nicht mehr die Jüngsten. Macht aber nichts. Wer's anders wünscht, geht in eine der vielen umliegenden Marinen.

Bitte dran denken wenn du an einem festen Steg liegst: Bei stürmischen gleichbleibenden Winden ändert sich der Wasserstand in der Trave innerhalb kurzer Zeit brutal.

Hätte uns im letzten Jahr nicht ein mifühlender Einheimischer darauf aufmerksam gemacht, wir wären wohl im Schlaf aus der Koje gerollt. Mit den daraus folgenden Konsequenzen! Wir jedenfalls lagen plötzlich deutlich mehr als einen Meter tiefer als bei unserer Ankunft.

Lohnend ist die Besichtigung des historischen Viermasters "Passat" am anderen Traveufer. Zusätzlich gibt es einen großen, recht ordentlich bevölkerten Strand, an dem selbstverständlich Gebühren erhoben werden. Für Hazadeure geht inzwischen nichts mehr in Travemünde. Die altehrwürdige, 1949 eröffnete Spielbank ist ins Lübecker "Park Inn Hotel" umgezogen. Ein, wie man hört, herber Verlust für den Ort, der sicher auch im Steuersäckel zu spüren ist.

Wer übrigens weiter Richtung Lübeck die Trave hochläuft, findet einige schöne Ankermöglichkeiten an der Strecke. Vielleicht eine Alternative zum Fischereihafen.

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Ueckermünde, Stadthafen

(Stand August 2019)
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Ueckermünde Stadthafen

Die Uecker herauflaufen bis es nicht mehr weitergeht. Dort liegt vor der Brücke der Stadthafen. Links und rechts kann an der Kaimauer festgemacht werden. Der Hafenmeister residiert im Brückenwärterhäuschen - ist nicht zu übersehen - liegt direkt auf der Brücke. Anwesend ist er zu den Brückenöffnungszeiten und kommt abends rum und kann zusätzlich telefonisch kontaktiert werden (0049 151 6491 07 48, Herr Rasche). Sehr netter, freundlicher älterer Herr. Strom ist ausreichend vorhanden, wo sich die Sanitärräume befinden. ist mir nicht bekannt. Es gibt sie aber, auch das Waschen von Wäsche ist möglich. Diesel gibt es in der Lagunenstadt an der Mündung der Uecker.

Man liegt direkt am Rande der Altstadt, diese ist aufgrund geringer Größe schnell erkundet, bietet allerdings einige interessante Baudenkmähler. Essen geht man recht ordentlich im Restaurant "Ahl" in der Goethestraße. Für ein, zwei Tage ist man anständig und vergleichsweise ruhig aufgehoben in Ueckermünde.

Übrigens: die polnische Marine ist kein Dauergast. Wir erlebten ihr Auslaufen:

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Vitte, Hiddensee

(Stand Juli 2017)
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Hiddensee Leuchtturm auf dem Dornbusch

Eine wunderschöne Insel, vergleichsweise ruhig - keine Autos und recht beschaulich alles. Es gibt einen Yachthafen in Vitte - wir allerdings bevorzugen den Fähr- und Fischereihafen.

Drei bis vier Liegeplätze für Boote gibt es hier immer. Wenn man sich nicht scheut, im Päckchen zu liegen, werden daraus leicht zwölf. Abends kommen gern noch ein bis zwei Flusskreuzfahrer herein. Eine epidemische Erscheinung inzwischen vielerorten. Wir können damit leben und werden ansonsten durch angenehmes Hafentreiben entschädigt.

Der Hafenmeister ist ausnehmend freundlich, gern zu einem Schnack aufgelegt und auch noch hilfsbereit. Sanitäranlagen sind vorhanden, Strom geht extra und wird nach Verbrauch abgerechnet. Es gibt eine Dieseltankstelle mit moderaten Preisen. Tatsächlich liegen noch einige Fischer im Hafen. Die Hafengebühren sind bezahlbar, ich hab sie nicht genau im Kopf.

Das kleine Örtchen bietet was man braucht, ein Lebensmittelladen ist gut erreichbar, in unmittelbarer Hafennähe liegen einige Restaurants. Vor Ort befinden sich wohl wegen der Autofreiheit der Insel reichlich Fahrradverleihgeschäfte.

Apropos Fahrräder: Es lohnt Hiddensee mit Rädern zu bereisen, Neuendorf und das Örtchen Kloster sind schnell erreicht, der links abgebildete Leuchtturm auf dem Dornbusch bietet sich für einen über Kloster hinausgehenden Ausflug an. Links und rechts der Wege liegt reichlich ursprüngliche Landschaft, auch Gerhart Hauptmann liebte die Insel und erkundete sicherlich auch den Süden.

Um an den langen, breiten Ostseestrand zu kommen, braucht es keine Wanderschuhe, Vitte ist einmal in westlicher Richtung zu queren und das Ziel ist erreicht. Es lohnt!

Abends, das ist für manche wichtig zu wissen, ist nach meiner Erfahrung früh Schluss - also lieber zeitig zum Essen gehen.

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Warnemünde, Alter Strom

(Stand August 2018)
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Warnemünde, Alter Strom

Nichts anderes geht für uns in Warnemünde - und immer finden wir irgendwie ein Plätzchen, selbst jetzt, wo die Liegeplätze, einlaufend linker Hand, saniert werden.

Einige Plätze hält immer der Warnemünder-Segel-Club bereit, wenn man nett fragt, auch unter dem Kran. Ganz freundliche und hilfsbereite Leute da. An der Bb-Seite des Kanals findet man die Boxen mit Heckpfählen auf halber Kanallänge.

Ein paar weitere Plätze gibt es in Höhe des "Apparthotel-Stephan-Jantzen" auf der rechten Seite des Stroms. Hier kommt der Hafenmeister zum Kassieren längs - oder manchmal auch nicht.

Man liegt im "Alter Strom" mitten im Leben - im echten Trubel. Hier mögen wir das gern und haben zig verschiedene Restaurants vor der Haustür. Schnell sind wir in der Stadt, ebenso schnell am Strand - wenn wir dann wollten.

Unbedingt anschauen sollte man sich die Häuschen in den Straßen "Am Strom" und "Alexandrinenstraße". Sie vermitteln einen Eindruck vom alten Warnemünde. Mehr brauche ich zum Ort nicht zu erzählen, jeder mache sich selbst ein Bild.

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Wedel, Yachthafen

(Stand August 2017)
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Ein Moloch mit 1.950 Liegeplätzen, aber Tankmöglichkeit für Diesel und Super ganz hinten rechts. Immer eine freie Box. Geeignet als Absprung elbabwärts nach Brunsbüttel oder Cuxhaven.

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Weener, Ems

(Stand Oktober 2019)
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Weener, Alter Hafen

Beigefügtes Bild zeigt einen Teil des "Alten Hafens". In der Ferne ahnt man das Betriebsgebäude der Schleuse. Rechter Hand davon erstreckt sich der neue Teil des Hafens mit Tankstelle (Diesel/Super) und einigen Schwimmstegen der Gemeinde und des örtlichen Seglervereins. Die Schleuse erreicht man über Kanal 13 (Weener Look) oder telefonisch (0176 205 40 650). Geschleust werden kann abhängig vom Tiefgang bis etwa zwei Stunden vor NW und ab zwei Stunden nach NW. Mitunter ist der Hafen stark verschlickt. Auskünfte erteilt der sehr freundliche Hafenmeister.

Der Schlickeintrag ist auf das permanente Ausbaggern der Ems zum Zwecke der Überführung der Meyer-Kreuzfahrtschiffe zurückzuführen. Eine Sünde ohnegleichen in meinen Augen, Schiffe dieser Größenordnung an einem Fluß wie der Ems zu bauen.

Wasser und Strom gibt es in ausreichender Menge an den Stegen, der Hafenmeister kommt zum Kassieren rum, er residiert im Schleusengebäude oder ist in einer kleinen Holzhütte am Ende des neuen Hafenteils zu finden. Es gibt zwei recht ordentliche Sanitärgebäude, die mit Wohnmobilisten zu teilen sind. Bei diesen ist der Hafen auch wegen seiner vielen historischen Schiffe sehr beliebt. Insgesamt ein recht ruhiges, beinahe idyllisches Plätzchen.

Die Stadt ist klein und punktet mit einem üblich norddeutsch ostfriesischem Flair. Sie bietet alle Versorgungsmöglichkeiten, sogar ein Yachtservice ist vor Ort, Masten können gestellt und gelegt werden. Am Ende des neueren Hafenteils findet man neben dem Häuschen des Hafenmeisters das Restaurant "Hafenblick". Empfehlen kann ich es nicht - ich war noch nicht da. Die Meinungen zur Qualität von Service und Speisen sind geteilt, die einen sagen dies, die anderen das. Darüber hinaus bietet das Restaurant "Hafen 55" am alten Hafen liegend seine Leistungen an, man ist dort freundlich und bereitet kleine aber schmackhafte Speisen zu. Zusätzlich gibt es eine sehr ordentliche Abhol- und Bring-Pizzeria mit Namen "Aloms Pizzeria" Tel.: (04951 3134).

Vergessen habe ich einen 20-Tonnen-Kran, der zu moderaten Tarifen genutzt werden kann.

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Wismar, Wasserwanderplatz Brunkowkai

(Stand Juni 2018)
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Wismar, Wasserwanderplatz Brunkowkai

Zentraler geht es eigentlich nicht, vielleicht wären die Liegeplätze im "Alter Hafen" einige wenige Meter näher zur Stadt, sicher bin ich da allerdings nicht, weil sie auf der Steuerbordseite ziehmlich eingangs des "Alter Hafens" liegen.

Die Plätze am Brunkowkai sind nicht wirklich heimelig und urgemütlich, aber durchaus okay und empfehlen sich besonders wegen der unschlagbaren Stadtnähe.

Gelegen wird an Schwimmstegen mit Auslegern. Strom und Wasser sind mit Entrichten des Liegegeldes abgeglichen. Der Hafenmeister ist morgens für ein, zwei Stunden im quadratisch flachen Gebäude am Hafenende vor Ort. Es beherbergt auch die sanitären Anlagen. Er, der Hafenmeister, reagiert ausgesprochen unwirsch, wenn man nicht kommt, um das Liegegeld zu entrichten oder dieses mittels ausliegender Briefumschläge im Briefkasten des Büros hinterlegt hat. Einige Führer beschreiben das anders und sprechen davon, dass er rumkäme um zu kassieren. Das ist nicht so! Wenn er rumkommt, kommt er, um zu schimpfen und davon zu brummeln, dass zukünftig Strafgebühren erhoben würden - und überhaupt, das ginge ja so gar nicht..., darüber hinaus ist er ein recht netter Kerl

Ansonsten ist alles i.O. im Hafen, die Liegegebühr beträgt für 12 Meter 17 Euro pro Nacht und somit moderat. Über die Ansteuerung des Wismarer Hafens und sonstige nautische Begebenheiten darum herum kann man sich genau hier recht umfassend informieren.

Die Stadt ist nicht nur in meinen Augen eine Perle, sie wurde 2002 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Der Markt, nein die gesamte Altstadt ist eine architektonische Augenweide. Auch im Hafenbereich läßt es sich gut und viel moderner flanieren. Von vielen Kuttern herab werden Fischbrötchen feilgeboten, es herscht immer viel reges Treiben und man findet eine lockere Mischung verschiedenster Außengastronomie.

Besonders hervorzuheben ist der Italiener "Il Casale" am stadtwärtigen Ende des Alten Hafens. Es residiert in einem freistehenden historischen Backsteingebäude mit zum Hafen gelegener Terasse.

Noch nie sind wir von der Küche des Hauses enttäuscht worden. Toll sind die Antipasti, die als Mahlzeit allein schon genügen. Ein klein wenig schade ist, dass die weltweit tollste und beste Servicekraft sich verändern wollte und deshalb nicht mehr im Haus tätig ist. Aber auch die verbliebenen Kellnerinnen und Kellner sind okay. Nur sie eben, die Weltbeste, war etwas ganz besonderes an Freundlichkeit und Zugewandtheit, ohne jemals aufdringlich zu sein.

Darüber hinaus brauche ich mich zur Stadt, ihrer Historie und ihrem Erscheinungsbild nicht auszulassen - sie wirbt ausreichend für sich selbst. Es ist unendlich viel geschehen dort seit 1989.

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Wolgast, Peenestrom

(Stand Juli 2019)
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Wolgast, Peebrücke

Direkt südlich der Brücke befindet sich eine längere Kade, nur im hinteren Bereich von gewerblicher Schifffahrt belegt, an der gelegen werden darf. Die Plätze sind gut mit Strom und Wasser ausgestattet, das Liegegeld schuldet man Henry Hahn, dem Wollgater Schiffsaiusrüster. Er betreibt sein Geschäft im ersten vorderen Gebäude.

Besonders zu erwähnen ist das Restaurant "Zur Schlossinsel". Vom Liegeplatz aus fällt man quasi hinein. Man isst hervorragend dort, echte Hausmannskost machen die Leute und Portionen, dass die Teller, auf denen serviert wird, nur Sonderanfertigungen sein können. Ein großes Lob an dieser Stelle.

In der Stadt sind viele Baudenkmäler zu finden, neben anderen ist die gotische Petrikirche zu erwähnen und natürlich das alte Rathaus. Für einen umfassenden Eindruck sollten durchaus zwei Tage Liegezeit eingeplant werden.

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Zingst, Darß

(Stand August 2019)
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Zingst, Seebrücke

Es ist schon etwas Kurbelei, Zingst mit einem tiefergehenden Boot zu erreichen, das Achten auf den Tonnenstrich ist unerläßlich. Hat man den Ort nach langweiliger aber aufmerksamer Fahrt, zum Beispiel von Barhöft kommend erreicht, gibt es zwei Liegemöglichkeiten, einmal den Wasserwanderplatz rechter Hand am Ortseingang mit gut 40 Liegeplätzen und zum zweiten den langen Steg eines kleinen Seglervereins am Ortsausgang. Wiederum auch rechter Hand. Auch hier gibt es nach meiner Erfahrung immer einige freie Liegeplätze.

Der Wasserwanderplatz besteht aus einem langen Steg mit buschigem Windschutz nach Westen hin. Die Boxen mit Heckpfählen sind teilweise sehr eng. Vom Steg kommend wendet man sich nach rechts, um zum Hafenmeister (Büro nur zeitweise besetzt) und den Sanitärräumen zu gelangen. Das Gebäude findet man am Ende des nach etwa einhundert Metern erreichten Parkplatzes. Die Liegeplätze sind okay, allerdings ohne irgendein besonderes Ambiente.

Ganz ähnlich ist es eigentlich am Vereinssteg, die Leute dort sind aber sehr freundlich, nett und hilfsbereit. Sanitärräume dierekt im kleinen Vereinsgebäude. Der Hafenmeister kommt im Laufe des Tages längs.

Zingst selbst ist sehr quirlig, ein typischer Touristenort mit allerlei Vergnügungen, etlichen Restaurants unterschiedlicher Qualität und Ausrichtung, einer Seebrücke und langem Strand. Wer gut zu Fuß ist, findet auch ein ruhiges Plätzchen. Am zentralen Zugang zum Strand ist der Trubel schon erheblich.

Ansonsten ist die Gegend prädestiniert für umfangreiche Fahrradausflüge zur Hohen Düne, nach Ahrenshoop, Wustrow, zum Darsser Ort oder nach Barth, oder, oder, oder. Der Möglichkeiten gibt es viele.

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